Arbeitsinspektorat und BILLA AG durch Aufdeckung von DER GLÖCKEL unter Druck

Pressemitteilung

Während Klein- und Mittelbetriebe bei derartigen Gesetzesbrüchen platt gewalzt werden würden, kann die zur REWE Gruppe gehörende BILLA AG offensichtlich schalten und walten wie sie will – eine effiziente Kontrolle des Arbeitsinspektorates existiert offensichtlich nicht für Konzernmultis – „Eine Hand wäscht die Andere“ – Korruptionsverdacht …

BILLA in Rannersdorf Foto: DerGloeckel.eu
BILLA ohne Hausverstand in 2324 Rannersdorf, Brauhausstrasse 58 am 24.4.09 um 17:26 Uhr: Warenverkaufsständer, Warenpalette und Leiter blockieren den Notausgang

Volltext: Vor über einem Monat hat das Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL eklatante Brüche von Bundesgesetzen, ausgelöst durch eine investigative Recherche, aufgedeckt. Es konnte die Feststellung gemacht werden, daß ausgerechnet BILLA-Dienstnehmer während der Arbeitszeiten die gesperrten Flächen vor den NOTAUSGÄNGEN als Privatparkplatz benützen. Die Begutachtung hinsichtlich der Beschaffenheit der Fluchtwege und Notausgänge innerhalb von BILLA-Märkten, kam dann dem sogenannten Stich ins Wespennest gleich. BILLA läßt Waren mit bis zu festgestellten Gewichten einiger Centner vor den Notausgangstüren plazieren, wodurch sowohl für Dienstnehmer als auch Konsumenten im Falle eines Brandausbruches Todesfallen entstehen.

Drei Wochen nachdem die BILLA AG mit den Gesetzesbrüchen konfrontiert wurde, kam es dann zum Knalleffekt: Laut Angaben einer BILLA-Führungskraft, der Vertraulichkeit nach dem Mediengesetz (Quellenschutz/Redaktionsgeheimnis) zugesichert wurde, erhält BILLA Vorabinformationen über Kontrollen des Arbeitsinspektorates und macht zeitgerecht die Bereiche der Fluchtwege und Notausgänge vorübergehend frei um sie nach diesen wieder mit Waren und Werbungen zu verstellen bzw. zu blockieren. Das birgt den Verdacht des Amtsmißbrauches und in weiterführenden Gedanken, den, der Korruption in sich.

Die Behördenleiterin, Sektionschefin Dr. Eva-Elisabeth SZYMANSKI wies in ihrer verspätet eingetroffenen Stellungnahme den Vorwurf des Amtsmißbrauches beim Arbeitsinspektorat von sich und äußerte den Verdacht der Verleumdung. Doch selbst nach einem Monat sind die Zustände bei BILLA unverändert, was ein weiterer Beweis für die “Kooperation” zwischen der Kontrollbehörde und der Selbstsicherheit der BILLA AG ist.

Seit der ersten Reportage wurden mittlerweile in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland zahlreiche BILLA-Märkte mit teilweise erschütternden Resultat begutachtet: Warenmengen von bis zu 300kg stehen vor den Notausgangstüren und das Arbeitsinspektorat sowie die zur REWE Group Austria gehörende BILLA AG muß sich unwiderlegbar den Fakten stellen, daß der eklatante Bruch von Bundesgesetzen zur offenkundigen Profitmaximierung das Leben von Dienstnehmern und Kunden bewußt und vorsätzlich in Kauf nimmt.

Die Sonderseite mit dem Index aller einschlägigen Dokumentationen und Reportagen unter http://www.BILLA.DerGloeckel.eu.

DER GLÖCKEL
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Walter Egon Glöckel

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2009-05-02

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